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Erlenbach dankt Schwester Editha und Michael Berninger überreicht Auszeichnungen für hervorragende Verdienste Neben der Ehrenbürgerwürde ist die Bürgermedaille die höchste Auszeichnung, die von der Stadt Erlenbach vergeben wird. Am Donnerstagabend wurde sie im Rahmen einer Feierstunde im Sitzungssaal des Rathauses an Schwester Editha und Horst Ziegler überreicht. Bürgermeister Michael Berninger erinnerte in seiner Laudatio an den Stadtratsbeschluss vom 29. März 2007, als entschieden wurde, Schwester Editha für ihren langjährigen Einsatz mit der Verleihung der Bürgermedaille zu danken. Die Ehrung sei längst überfällig. »Sie hat sich etwas gewehrt gegen diese Auszeichnung«, merkte er an. »Spektakuläres geleistet« Die Ordensschwester der Pallottinerinnen war 1963 nach Erlenbach gekommen. Nach ihrer Ausbildung als Krankenschwester war sie in fast allen Stationen des Krankenhauses eingesetzt. 20 Jahre versah sie ihren Dienst in der Inneren Station für Männer. Ab 1996 war sie als Krankenhaus-Seelsorgerin tätig. »Schwester Editha hat Spektakuläres geleistet, ohne dass dies die breite Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen hat«, so Berninger.
Am 31. Juli 2007 hatte Schwester Editha sich von Erlenbach verabschiedet, um in das Mutterhaus der Pallottinerinnen nach Limburg zurückzukehren. »In meinem Herzen bleibe ich Erlenbacherin«, hatte sie bei ihrer Verabschiedung gesagt. Der Dank der Stadt für ihre Arbeit und menschliche Zuwendung wurde nun in der Verleihung der Bürgermedaille ausgedrückt. »Trotz seines jugendlichen Alters ist er ein alter Erlenbacher«, meinte Berninger scherzhaft, als er die Bürgermedaille an Horst Ziegler überreichte. Der ehemalige Feuerwehrkommandant gehörte bis zum 30. April 2008 insgesamt 24 Jahre lang dem Stadtrat an, in den er 1984 im Alter von 32Jahren gewählt worden war. Damals seien viele wichtige Entscheidungen auf den Weg gebracht worden, so Berninger. An Ränkespielen nie beteiligt Er nannte den Bau der Entlastungsstraße, die intensiven Bemühungen um den Erhalt der Poststelle in Mechenhard und die Einführung der elektronischen Datenverarbeitung in die Verwaltung. »Damals ging es schon kräftig zur Sache«, erinnerte der Bürgermeister. Doch an Ränkespielen habe sich Ziegler nie beteiligt. 1990 war der SPD-Stadtrat zum Zweiten Bürgermeister gewählt worden und hatte dieses Amt bis zum Jahr 1996 ausgeübt. Danach war er zeitweise Fraktionssprecher. Intensiv habe er seine Fachkenntnis als Handwerker und sein Engagement im Bauausschuss eingebracht, stellte Berninger fest. Ziegler sei außerdem das Gedächtnis des alten Erlenbach. Er verfüge über ein breites Wissen über die Menschen und deren verwandtschaftliche Beziehungen. 23 Jahre an der Spitze der Wehr
23 Jahre lang war Ziegler Feuerwehrkommandant und hatte für diesen ehrenamtlichen Einsatz bereits das silberne Ehrenschild erhalten. Nun wurde ihm die Bürgermedaille als Dank für seine Verdienste verliehen. Den Dank der SPD-Stadtratsfraktion übermittelte Zweite Bürgermeisterin Anne Tulke. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde vom Querflötenensemble der städtischen Musikschule mit Sophia Dall Omo, Verena Bernhard und Theresa Artikel aus Main-Echo vom 27.9.2008
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