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Verleihung der Bürgermedaille an Pfarrer Amarell am 14.01.2008 In öffentlicher Stadtratssitzung wurde am 14. Januar 2008 an Pfarrer Jochen Amarell die Bürgermedaille der Stadt Erlenbach a. Main verliehen. Nach einem Vortrag des Querflötenquartetts der Musikschule begrüßte Bürgermeister Michael Berninger Herrn Pfarrer Jochen Amarell und seine Familie.
Bürgermeister Berninger erklärte, dass die Bürgermedaille nach der Ehrenbürgerwürde die höchste Auszeichnung der Stadt sei. Sie wird nur an Personen für hervorragende Verdienste um die Allgemeinheit verliehen. Die hervorragenden Verdienste sah der Bürgermeister in dem vorbildlichen Leben und Wirken des Pfarrers, auch weit über die Kirchengemeinde hinaus. Herr Pfarrer Amarell habe einen großen Beitrag zur Ökumene zwischen Evangelischen und Katholischen, aber auch zu Christen und Moslems geleistet. Er habe Neuzugezogenen und Aussiedlern zur Integration in die Kirchengemeinde und damit auch in die Stadt Erlenbach a. Main verholfen. Den schwierigen Prozess der Ausgliederung der Wörther Gläubigen nach Klingenberg habe er vorbildlich begleitet. Auch die Notfallseelsorge und Menschen in den schlimmsten Stunden des Lebens beizustehen, sei Amarell immer ein großes Anliegen gewesen. Zusammenfassend hielt Bürgermeister Berninger fest, Pfarrer Amarell habe immer das Beste gegeben und zitierte dabei Adolf Kolping wie folgt: „Tut jeder in seinem Kreis das Beste, wird’s bald in der Welt auch besser aussehen“. Gleichzeitig bedankte er sich auch bei Frau Christiane Amarell und übergab ihr einen Blumenstrauß. Nach der Laudatio verlieh Bürgermeister Michael Berninger an Pfarrer Jochen Amarell die Bürgermedaille. Pfarrer Amarell, der das erste Mal seit des Wegzugs im Juli 2007 nach Trogen bei Hof wieder für einen Tag nach Erlenbach a. Main kam, bedankte sich für diese hohe Auszeichnung. Er und seine Familie hätten sich in Erlenbach immer sehr wohl gefühlt und Erlenbach sei ein Stück Heimat geworden. Das Abschiedsgeschenk der Stadt, ein Bild der Martin-Luther-Kirche, habe einen ganz besonderen Platz neben seinem Schreibtisch erhalten. Neben seines Wirkens als Pfarrer in seiner neuen Gemeinde Trogen, in der er auch sehr herzlich aufgenommen wurde, sah er sich als Missionar des Frankenweines in Oberfranken.
Danach spielte nochmals das Querflötenquartett der Musikschule (Sophia Dall’Omo, Verena Bernard, Theresa Breunig, Annia Ruppert). Anschließend lud Bürgermeister Michael Berninger die Familie Amarell und alle geladenen Gäste zum Gästebucheintrag ein.
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