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Kinder
strahlen, und die Eltern sind zufrieden Informationen, Luftballons und jede Menge Spaß. Der dritte Regionale Familientag »familienleben 2008« am Sonntag bot von allem etwas. Das bunte Programm unter der Schirmherrschaft von Familienministerin Christa Stewens mit vielen Spielangeboten für Kinder wurde deshalb auch von Familien aus der Region Untermain gut angenommen.
Schon in den letzten beiden Jahren in Aschaffenburg und Kleinostheim zeigte sich im regen Besuch, wie sehr das Angebot in seiner Mischung aus Aussteller-Messe, Spiel- und Sportaktionen den Bedürfnissen der Familien entgegenkommt. Junge Eltern mit Kinderwagen schoben sich durch die Frankenhalle oder die Turnhalle der Dr.Vits Schule, während die größeren Kinder an der Kletterwand turnten oder sich kunstvoll schminken ließen.
Die Veranstalter, die Initiative Bayerischer Untermain und der Verlag RegioKom zusammen mit Stadt und den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg, sowie die rund 80 Aussteller wollen mit diesem Tag die ganze kunterbunte Bandbreite der familien- und kindorientierten Angebote in der Region zeigen. Das Main-Echo beteiligte sich mit seiner Ente Paula Print, in deren Armen man sich von den beiden Zeitungs-Fotografen Stefan Gregor und Harald Schreiber umsonst ablichten lassen konnte.
Wer es bei sommerlichen Temperaturen in den beiden Hallen aushielt, dem stand ein breites Beratungsangebot zur Verfügung: Schwangeren bei Geburtshilfestationen, Ratsuchenden bei der Familienseelsorge der Katholischen Kirche oder beim Gesundheitsamt des Landkreises Miltenberg. Dicht an dicht standen auch die Verbände der AWO, des Blindeninstituts Würzburg und des Kinderschutzbundes.
Dass die Region an Kunst und Kultur reich ist, merkte man an der Präsenz des Kunstnetzes im Landkreis Miltenberg, der Musikschule Erlenbach und des (Kinder-)Circus Blamage, die sich alle auch mit Programm im Hof beteiligten. So hatte die Musikschule nicht nur die drei Saxophon-Schüler Christian Beissler, Joshua Röll und David Berres zusammen mit ihrem Lehrer Igor Abramov für die Eröffnung in der Frankenhalle vermittelt; Trompetenlehrerin Claudia Roth spielte mehrmals mit ihren Instrumenten ein Märchen mit viel Musik.
Mit allen Sinnen erleben, strahlende Gesichter bei den Kindern, zufriedene bei den Eltern - so auch bei der Familie Zöllner aus Leidersbach, die mit ihren vier Kindern das Spektakel genoss. Die dreijährige Emily präsentierte stolz ihre quer über das Gesicht reichenden gemalten Schmetterlinge, während für Yolanda (7) und Saskia (6) der Höhepunkt woanders lag: »Barfuß auf der Sinnesstraße« laufen und »in der Kiste fühlen« machte den beiden auf dem Tast- und Fühl-Parcours am meisten Spaß. Die neunjährige Tabea aus Mechenhard tobte lieber durch die sportlichen Angebote auf dem Gelände: Kart-Bahn, Hüpfburg und Kletterwand des Jugendkulturzentrums Aschaffenburg liegen ihr mehr - »ich bewege mich so gerne«, versicherte sie etwas atemlos. Artikel aus Main-Echo vom 3.Juni 2008
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