Wohnanlage mitten in der Natur jetzt zugänglich

Über die Straße »An der Schlucht« sind in Mechenhards Krötenhecken 34 Bauplätze zu erreichen

Die älteste und jüngste Generation Mechenhards griff am Freitagnachmittag zur Schere, um die neue Straße »An der Schlucht« offiziell ihrer Bestimmung zu übergeben. 34 Bauplätze sind dort im Baugebiet Krötenhecken entstanden. Die erste Reihe an der Durchgangsstraße ist bereits mit schmucken neuen Häusern bestückt.

»Es ist gut geworden«, stellte Bürgermeister Michael Berninger in seiner Begrüßung fest. Er erinnerte an die Entscheidung des Stadtrats im Zusammenhang mit der Erstellung des Bebauungsplans Sohlödenäcker eine Art Vorratsbeschluss für das Baugebiet zu fassen. Mitten in der Natur realisiere man nun eine optisch ansprechende Anlage, die sich optimal in die Umgebung einfüge. Schritt für Schritt, je nach Bedarf werde die Erschließung des Baugebiets in drei Abschnitten umgesetzt. Die erste Phase umfasst insgesamt 34 Bauplätze, von denen sich 22 Grundstücke in städtischem Besitz befinden. Die Hälfte sei verkauft, teilweise schon bebaut, so Berninger.

Natürlicher Schallschutz

Ziel der Erschließung sei gewesen, die vorderen Häuser an der Kreisstraße als natürlichen Schallschutz zu nutzen. Entsprechende bauliche Voraussetzungen wie Schallschutzfenster schützten die Bewohner dort vor dem Straßenlärm. Der Nachteil des Standortes sei mit günstigeren Grundstückspreisen ausgeglichen worden.

Leitender Bauingenieur Matthias Breitenbach gab einen Abriss über die Entwicklung der Bautätigkeit. In einer Bauzeit von elf Monaten sei das Gebiet erschlossen worden. Wegen der Bodenbeschaffenheit, insbesondere der Wasserundurchlässigkeit, habe in den Wintermonaten eine Pause von acht Wochen eingelegt werden müssen. »Ich wünsche mir, dass die Nachfrage nach Bauplätzen anhält«, sagte Michael Berninger und setzte nicht selbst zum Durchschneiden des Straßenbandes an, sondern übergab Scheren an den ehemaligen zweiten Bürgermeister Viktor Ackermann und die jüngsten Zaungäste. Im Anschluss durften sich alle bei Weck und Wurst stärken.

Artikel aus Main-Echo vom 29.9.2008