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Bob Dylan ist immer ein anderer Sascha Papke und Norbert Cebula stellen den amerikanischen Über-Musiker als Künstler und Menschen vor »Lassen Sie sich überraschen, was passiert, wenn Sie sich auf Bob Dylan einlassen. Manches wird ihnen nicht gefallen, manches wird Sie irritieren oder gar verstören, doch Sie werden immer wieder besondere Augenblicke erleben.« Sascha Papke hatte am Anfang seines Multimediavortrags nicht zu viel versprochen.
Norbert Cebula & Sascha Papke im Fachgespräch über Bob Dylan Authentisches Bild gezeichnet Am Ende kannten alle Zuhörer - ob langjährige Dylan- Fans oder interessierte Neulinge - das musikalische und künstlerische Multitalent besser, und so mancher erkundigte sich, wo man eine der 42 Dylan-CDs, die heute noch auf dem Markt sind, oder eine der Bootleg-Pressungen bekommen kann. Geschickt hatte Papke Texte mit Fotos, Songpräsentationen und Videoausschnitten verknüpft und so ein authentisches Bild gezeichnet. Dylan wurde 1941 in Duluth, Minnesota, als Robert Allen Zimmermann geboren. Erst 1959 legte er sich sein Pseudonym Bob Dylan zu.
Bob Dylans Leben und Werk in Form einer Multimedia-Präsentation Passt in keine Schublade In eine Schublade ließ er sich in seinen 45 Musiker-Jahren nie dauerhaft stecken. »Dylan ist immer ein anderer«, formulierte Papke in Anlehnung an den Satz von Arthur Rimbaud »In Wirklichkeit bin ich ein anderer«.
Papke skizzierte den Weg vom Folksänger der frühen 60er über den Rockstar, den Rückzug aus der Öffentlichkeit und die Wendung zur Countryidylle mit Johnny Cash, der die Rolling-Thunder-Phase folgte. Dann die sechs Jahre zwischen 1978 und 1984, die Papke unter das Signum Saved (erlöst) stellte, die Überwindung der Schaffenskrise in den 80er Jahren bis hin zum Spätwerk, das 1989 beginnt und durch seine Never Ending Tour geprägt ist, die ihn 1995 auch nach Aschaffenburg führte.
Papke hatte sich einen Weggefährten gesucht, der 1995 in Aschaffenburg dabei war: Norbert Cebula, selbst Country-Musiker (Flaggstaff, Desert Flower), ein Dylan-Fan mit Empathie und Sachkenntnis, der alle Platten besitzt und mindestens 30 Auftritte des Musikers miterlebt hat. Was Cebula über die Dylan-Fans wusste, traf auch in Erlenbach zu: »Das sind Leute im Alter von Dylan, aber auch viele junge, oft sogar Klassikfans, die durch Bob Dylan erfahren haben, dass man auch zu Rockkonzerten gehen kann.« Sascha Papke wollte mit seinem Vortrag Impulse vermitteln zur eigenen Auseinandersetzung mit Bob Dylan. Das ist ihm gelungen.
Einige Raritäten aus
Cebulas reichhaltiger Dylansammlung gab Die nächste Veranstaltung findet am Donnerstag, 20.11.08, um 19.00 Uhr, in der Bibliothek statt. Trudi Graf stellt beim Erlenbacher Literaturtreff ihr neues Buch „Das Forsthaus im Spessart vor“. Das gesamte Programm für 2008 finden Sie auf der Homepage des Fördervereins unter http://www.bibliotheksfoerderverein-erlenbach.de/Veranstaltungen2008.html (Main-Echo-Artikel vom 08.11.2008)
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