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Kinderbetreuung mit Sonnenschein weiter ausgebaut Krippe: Zwölf Plätze für unter Dreijährige in Mechenhard - Geburtenzahl sinkt, doch Bedarf an Krippenplätzen steigt »Weihnachten ist nicht mehr weit« sangen die Kinder des Mechenharder Kindergartens am Samstagnachmittag zu Beginn der offiziellen Eröffnungsfeier der Kinderkrippe Sonnenschein. »Eigentlich ist die Gruppe schon seit September eingerichtet«, sagte Bürgermeister Michael Berninger, der darauf hinwies, dass trotz sinkender Geburtenzahlen der Bedarf an Kinderbetreuung steige.
Familie und Beruf Viele Mütter müssten oder wollten einer Berufstätigkeit nachgehen. Aufgabe der Kommunen sei es, die Rahmenbedingungen zu schaffen, um Familie und Beruf unter einen Hut bringen zu können. »Die Frage der Finanzen spielt dabei natürlich auch eine große Rolle«, beschrieb Berninger den Spagat zwischen der Notwendigkeit von Kinderbetreuungseinrichtungen und der Kassenlage der Kommunen. »Ich bin sicher, dass in naher Zukunft keine Plätze leer stehen,« sagte er im Hinblick auf die weitere Krippe, die derzeit im Kindergarten Dr.-Vits-Straße in Erlenbach entsteht.
»Der Slogan ›Erlenbach - einfach wohl fühlen‹ trifft voll und ganz zu«, meinte Sylvia Bernard, Erzieherin und Leiterin der Kinderkrippe Sonnenschein, die zusammen mit Gerlinde Unkelbach die Kleinen betreut. Die Krippe mit zwölf Plätzen werde derzeit von sechs Kindern genutzt, ab Januar 2010 werde die Zahl auf zehn Kinder ansteigen. Bernard betonte die gute und konstruktive Zusammenarbeit der Eltern mit dem Kindergartenpersonal.
Gemeinsam mit ihren Eltern, Pfarrern, Gästen und dem pädagogischen Personal zogen die Kinderkrippenkinder mit dem Lied »Unterm Regenbogen« in die neu gestalteten Räume ein und reihten sich im Kreis auf.
Den kirchlichen Segen erteilten Pfarrer Franz Kraft von der katholischen und Pfarrer Dr. Gregor Kreile von der evangelischen Kirchengemeinde. Eröffnung mit Programm
Eingebettet in die Eröffnungsfeier war der Adventskaffee des Kindergartens, wozu Leiterin Silke Domalewski einlud. Die Kosten übernahm die Stadtkasse.
Ein kurzweiliges Programm mit vielfältigem Bastelangebot, Puppentheater, Luftballon-Weitflugwettbewerb
und Tombola rundete den Nachmittag. Artikel aus Main Echo vom 15.12.2009
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