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»Ich habe Kraft aus dem
Glauben geschöpft«
»Es ist ein Tag großer Freude«, sagte Dekan Franz Leipold am Sonntag in der Pfarrkirche St. Peter und Paul, als Franz Kraft als Pfarrer für die katholischen Kirchengemeinden in Erlenbach begrüßt wurde.
Mit der Übergabe der bischöflichen Urkunde wurde dokumentiert, dass Kraft nun offiziell in sein Amt eingeführt ist. Kundschafter der Liebe Gottes
In dem gut gefüllten Kirchenraum hießen die Pfarrgemeinden aus St. Peter und Paul, der Kuratie St. Josef, sowie St. Karl Borromäus in Streit und St. Josef in Mechenhard Franz Kraft als ihren Seelsorger willkommen. Grußworte kirchlicher und weltlicher Repräsentanten umrahmten die Eucharistiefeier, die Kirchenchor und Männerchor musikalisch gestalteten. Dekan Leipold wies auf das große Potenzial hin, das in Erlenbach und seinen Stadtteilen vorhanden sei, um die kirchliche Arbeit mit Leben zu erfüllen. Pfarrer Kraft stehe hier nicht alleine, denn er werde von vielen Seiten unterstützt. Der Dekan bezeichnete Kraft als Verfechter der Ökumene und sah hier ein weites Feld für die Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde. Zusammen mit einer Vielzahl von Geistlichen aus dem Dekanat Obernburg gestaltete Franz Kraft die Eucharistiefeier. In seiner Predigt unterstrich er den Leitgedanken »Kundschafter der Liebe Gottes sein«, der ihn seit seiner Priesterweihe begleite. Die Begeisterung, mit der er vor knapp 27 Jahren seinen Dienst begonnen habe, sei ungeschmälert. »Ich komme nicht als junger, verwegener Kaplan«, sagte der langjährige Pfarrer von Karlstein. »Ich habe die Höhen und Tiefen des priesterlichen Lebens kennengelernt und die Kraft aus dem Glauben geschöpft.«
Frohe Botschaft verkünden Franz Kraft betonte, dass ihm die Gemeinschaft der Menschen über alle Generationen und Glaubensrichtungen hin wichtig ist. Er bezog hier die Muslime und die politisch Verantwortlichen mit ein. Es sei die frohe Botschaft aus dem Johannes-Evangelium des Fleisch gewordenen Wortes, die es zu verkünden gelte. Im menschlichem Umgang miteinander könne jeder Gottes Liebe erfahren.
Die Vertreter der Vereine kamen mit Fahnenabordnungen
Kirchenpfleger Rudi Großmann führte durch die Begrüßung
Der Kinderchor "Singmäuse" brachte ein "Ständchen"
Bürgermeister Michael Berninger begrüßte Pfarrer Kraft
Pfarrer Dr. Kreile überreichte ein Präsent
Eine Vertreterin der Kirchengemeinde Karlstein dankte Pfarrer Kraft für sein Wirken
Die Chorvereinigung 1854/1956 e.V erwies Ihre Ehre mit zwei Volksweisen
Artikel aus Main-Echo vom 6.1.2009
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