Erlenbacher Weinberg: Mauer saniert und Weg verbreitert

Behördenvertreter nahmen am Dienstag, 22. September 2009 die neue Weinbergsmauer oberhalb der Erlenbacher Weinberge ab.

 

Nachdem die talseitige Wegmauer eingestürzt war und ein Sicherheitsrisiko darstellte, wurde die Sanierung notwendig.

Ein Weinbergsbesitzer erklärte sich bereit, einen Teil seines Grundstücks an die Stadt zu verkaufen. So wurde es möglich, im Zug der Sanierung den Rotwein-Wanderweg an dieser Stelle auch zu verbreitern, sagte Peter Doneis vom Amt für ländliche Entwicklung. Die Mauer wurde vier Meter hangabwärts versetzt, auf einer Länge von 30 Metern entstand eine Wende- und Abstellfläche. Unter anderem könnten an dem prägnanten Aussichtspunkt Bänke aufgestellt werden. Die neue Mauer sollte nicht nur die Standsicherheit gewährleisten, sondern auch den Charakter einer Trockenmauer bekommen.

Die Gabionen wurden mit heimischem, roten Sandstein ohne Bindemittel ausgeführt. Innerhalb von fünf Wochen sei die Baumaßnahme mit Kosten von 110 000 Euro abgeschlossen worden. Die Kosten für die Mauer werden zu 75 Prozent von der Regierung von Unterfranken und der EU bezuschusst. 25 Prozent trägt die Stadt.

Text: Main-Echo-Bericht vom 24.09.2009

Fotos: Stadt Erlenbach a. Main, Referat WKT, Tel. 09372/704-44