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Beinhofer: Konzept FBI voll gelungen
Barbarossa-Schule: Eröffnung der Mensa an der Erlenbacher Hauptschule mit Bitte an den Regierungspräsidenten
Die Schüler der Ganztagesklassen 5a, 6a und 7a können in dem neuen Anbau ab sofort ihr Mittagessen einnehmen, bevor es am Nachmittag wieder zum Unterricht in die Klassenzimmer geht. In einem angrenzenden Raum ist Platz für die Hausaufgabenbetreuung und Freizeitge-staltung. Teil der Stadtentwicklung Bürgermeister Michael Berninger bezeichnete die Investition in den Neubau in Zeiten knapper finanzieller Mittel und zurückgehender Schülerzahlen als weiteren wichtigen Schritt im Sinne des Stadtentwicklungsplans.
Begrüßung und Ansprache des Ersten Bürgermeister Michael Berninger »Unser Ziel ist, die
Lebensqualität in Erlenbach nachhaltig zu verbessern. Dazu gehört auch
die Familienförderung mit einem entsprechenden Betreuungsangebot für
Kinder und Jugendliche jeden Alters«, sagte Berninger, der an die
provisorischen Anfänge erinnerte, als die ersten 25 Schüler der fünften
Ganztagsklasse im Foyer unterkommen mussten. Mittlerweile nutzen 75
Schüler aus drei Ganztagsklassen die gebundenen Ganztagsform. 125 können
insgesamt betreut werden. Thema: Standorte erhalten Berninger nutzte die
Gelegenheit des »hohen Regierungsbesuches«, um den Regierungspräsidenten
Dr. Paul Beinhofer auf ein grundsätzliches Problem hinzuweisen:
Zielsetzung der Regierung sei einerseits, möglichst viele Hauptschulen
an ihrem Standort zu erhalten, andererseits müsse die demographische
Entwicklung berücksichtigt werden. Auch Bürgermeister müssten über
»ihren eigenen Kirchturm hinausblicken«, denn es gehe nicht darum,
Hauptschulen um jeden Preis zu erhalten, sondern darum, den Schülern ein
vernünftiges Betreuungsangebot zu bieten. Lob für »Modell vom Untermain« Beinhofer lobte das »Modell vom Untermain«, in dem Kooperationen mit Schulen aus anderen Gemeinden eingegangen werden. Das Konzept »FBI - Familie, Bildung, Innovation« sei Erlenbach voll gelungen. So hätten sich die Anforderungen an die Schule verändert. Die Erwerbstätigkeit beider Elternteile stelle für viele eine ökonomische Notwendigkeit dar. Familien und Beruf sollen vereinbar sein, Kinder müssten ganztägig betreut werden. »Ihr lernt hier nicht nur, ihr lebt hier auch«, sagte Beinhofer zu den Schülern.
Ansprache des Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer Die Bezirksregierung will nun in jedem Landkreis ein Dialogforum einrichten, um gemeinsam mit Eltern und Bürgermeistern Lösungen für zukunftsfähige Mittelschulen im Verbund zu finden. Der Regierungspräsident stimmte dem Bürgermeister zu, dass es »klare Regelungen« geben müsse, wie die Verantwortung zu verteilen sei und versprach, seine Bitte mit in den Bayerischen Landtag zu tragen. Schulleiter Ulrich Wohlmuth freute sich gemeinsam mit seinen »disziplinierten Schülern« über die neuen Räumlichkeiten und dankte schon im Voraus der neuen Betreiberin der Mensa für »gesunde und ausgewogene Mahlzeiten«. Nach der Segnung der Räume und Musik von den Schülern gab es Knobelinchen für alle. Artikel aus Main-Echo vom 23.1.2010
Die neuen Räumlichkeiten bieten einen tollen Ausblick.
Die Segnung der Räume wurde durch Herrn Pfr. Kraft und Herrn Pfr. Dr. Kreile durchgeführt.
Spendenübergabe durch den verantwortlichen
Architekten Michael Schubert
Die Schüler der Barbarossa-Schule brachten mit ihrer Aufführung Bewegung in die Feier
Bürgermeister Berninger lud anschließend alle Besucher zu heißen Würstchen und Getränken ein, um in gemütlicher Runde zu plaudern. Die Bewirtung übernahm die Betreiberin der Mensa, Frau Silvia Unkelbach mit ihrem Team.
Betreiberin der Mensa, Frau Silvia Unkelbach (2. von rechts) Mit der Eröffnung der Mensa und der Ganztagesschule wurde ein weiterer Schritt zur Realisierung des Stadtentwicklungszieles, die Stadt Erlenbach a. Main zur Familienstadt auszubauen, verwirklicht. |