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Triathlon der besonderen Art Altstadtfest: Beim ersten Bier-Wettstreit in Erlenbach dreht sich alles um den Gerstensaft - Stemmen, schmecken, treffen. Beim musikalischen Altstadtfest erwartete die Besucher am späten Samstagnachmittag eine Riesen-Gaudi,
die mit dem Bieranstich durch Bürgermeister Michael Berninger eingeläutet wurde.
v.l.n.r: Die 13 Teilnehmer: Patzelt Christian, Becker Erich, Dingil Ali, Ott Ingrid, Knüttel Gerhard, Abb David, Hünerth Julian, Zöller Christoph, Binder Norbert, Reis Harry, Züchner Markus, Seyfried Jürgen, Becker Emil
Zwölf Männer und eine Frau traten beim ersten Erlenbacher »Bier-Triathlon« gegeneinander an, der von Werner Hillerich im verwegenen Moderatoren-Outfit mit breitkrempigem Hut und schriller Krawatte kommentiert wurde.
mit im Organisationsteam Stadträtin Helga Raab Alle zwei Jahre richten die Erlenbacher Vereine mit der Stadt das Altstadtfest aus. Heuer hatte sich das Organisationsteam um Caroline Gebler vom Referat für Wirtschaft, Kultur und Tourismus einen Clou ausgedacht: Den ersten Erlenbacher Bier-Triathlon. Zehn Männer und eine Frau befanden sich auf der Bühne, um ihre Fähigkeiten in Sachen Bier unter Beweis zu stellen. Zwei mutige Männer aus dem Publikum stellten sich dazu. Zunächst galt es, einen gefüllten Maßkrug möglichst lange mit ausgestrecktem Arm zu stemmen. Ausdauer und Kraft waren da gefordert. Nach kaum einer Minute gaben die ersten auf. Gefühlte zehn Minuten hielten zwei Männer aus. Die beiden beendeten die Disziplin gleichzeitig mit einem »Prosit«, so dass es zwei Sieger gab.
Der Wengertschütz, Erich Becker, hält gut mit
Stadtrat Gerhard Knüttel beißt die Zähne zusammen
Die beiden Besten im "Maßkrug-Stemmen" Binder Norbert und Züchner Markus Im zweiten Wettbewerb waren die Geschmacksnerven gefordert. Drei Biersorten waren in einer Blindverkostung zu erraten. Fünf Alternativen standen zur Wahl: alkoholfreies Bier, Weizenbier, Kellerbier, Malzbier und Pils. Hier konnten Bierprofis punkten.
Caroline Gebler verbindet die Augen
In der dritten Disziplin ging es um Geschicklichkeit und Augenmaß. Anders als beim Fußball musste das Eckige ins Runde. Ähnlich dem Torwandschießen galt es, mit einem Bierdeckel durch die ausgestanzten Rundungen einer Stellwand zu treffen. Da hatten nur die Wenigsten ein glückliches Händchen.
Patzelt Christian konzentriert beim Bierdeckelwerfen
Stadtrat Gerhard Knüttel
Der spätere Sieger, Dingil Ali, traf 3mal Die fünf besten Bier-Triathleten erhielten Dauerkarten für Fußballspiele des SV Erlenbach. Der Trostpreis war eine Kiste Bier. Der Sieger durfte sich über ein Spanferkel freuen. Kleiner Wermutstropfen: Der Gewinner war Moslem, im Islam ist der Verzehr von Schweinefleisch verboten. Dennoch tat das dem Glück keinen Abbruch. »Ich habe viele Freunde, die ich zum Spanferkelessen einladen werde«, sagte der strahlende Sieger.
Stadträtin Helga Raab, der Sieger Dingil Ali, Moderator und Stadtrat Werner Hillerich Artikel aus Main-Echo vom11.7.2011, Fotos Manfred Barnasch, Stadt Erlenbach
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