Sehenswürdigkeiten

in Erlenbach a. Main

und den Stadtteilen Mechenhard und Streit

 

 

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Kirche St. Peter und Paul

Hauptstraße

Die Kirche St. Peter und Paul, das Wahrzeichen von Erlenbach, ist fast auf jeder Ortsansicht zu sehen. Aussehen und Größe des ersten Kirchengebäudes aus der Zeit der Romanik (Ende des 12. Jahrhunderts) sind heute unbekannt. Die Kirche ist mehrfach umgebaut worden. Von den ältesten Bauten existieren neben Teilen des Fundamentes nur noch Reste gotischer Formen und eine Inschrift im Untergeschoss des Turmes von 1499.

Das bestehende Bauwerk wird geprägt von der  1907/08 erbauten neugotischen Kirche, die  1964 erweitert wurde. Dazu wurde ihr Chor  abgetragen und die Kirchenachse um 180 Grad gedreht. Der neue Kirchenraum wurde als „Zelt Gottes“ gestaltet, zu dem die alte Kirche eine Art Chorkapelle bildet, auf die man freie Sicht hat. An der Nahtstelle zwischen alter und neuer Kirche stehen auf erhöhter Plattform Altar, Ambo und Tabernakelbau.

Eine der vielen Besonderheiten in der Kirche ist ein gotisches Vesperbild. Diese eindrucksvolle Pieta (Maria mit dem toten Christus im Schoß) ist eine Holzschnitzarbeit aus der Zeit vor 1400 .

 

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Albiez-Orgel in der Kirche
St. Peter und Paul

Hauptstraße

Ein Meisterwerk deutscher Instrumenten-Baukunst von einem der bekanntesten Orgel-Bauer des 20. Jahrhunderts, Winfried Albiez, hat einen herausragenden Platz im deutschen Orgelbau. Von seinen mehr als 60 Orgelwerken wurden einige bis nach Japan geliefert. Kennzeichen der Albiez-Instrumente ist die hohe kunsthandwerkliche Qualität in Technik, Optik und Klang, die sie von anderen Orgeln seiner Zeit abheben. Innovative Prospektgestaltung, „atmende“ Windversorgung, feinfühlige Spieltraktur und nicht zuletzt das hohe Niveau der Intonation machen die Albiez-Orgeln zu einmaligen Instrumenten. Das letzte Werk des Lindauer Meisters wurde in Erlenbach im Spätherbst 1984 errichtet. Im Jahr 2010 wird das 25-jährige Jubiläum der Albiez-Orgel mit den Erlenbacher Orgeltagen groß gefeiert.

In St. Peter und Paul finden regelmäßig Orgelkonzerte renommierter Künstler statt.
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Pfarrkirche St. Josef Mechenhard
Stadtteil Mechenhard

Mechenharder Straße

Vom hohen Mittelalter bis 1923 gehörte Mechenhard zur Pfarrei Erlenbach. Den Wunsch nach einer  eigenen Kirche konnte man sich 1752 erfüllen. Davon zeugt noch die einfache barocke Fassade mit Portal und Sandsteinfigur des Kirchenpatrons St. Josef. Beim Umbau und der Erweiterung 1957 blieb die hintere Hälfte der alten Kirche erhalten. Sie bildet mit den neuen Bauteilen die Form eines Kreuzes. Ein modernes farbenfrohes Altar-Wandgemälde von Lukas Gastl prägt zusammen mit einem 16-Lampen-Radleuchter (Durchmesser drei Meter) den Innenraum. Bemerkenswert sind auch die Muttergottes im Rosenkranz aus der Zeit nach 1600  und ein Lindenholz-Kreuzweg von 1980.

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Marienkapelle in Mechenhard

Mechenharder Straße

Die Kapelle am Ortsrand gilt als Wahrzeichen von Mechenhard und ist ein begehrtes Fotomotiv. Direkt neben ihr  befindet sich ein Parkplatz, der auch  ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen ist.

1849 erwarben Matthäus und Katharina Elbert, die 1841 nach Amerika ausgewandert waren, im Hafen von New York eine geschnitzte Statue der Schmerzhaften Muttergottes, ließen sie renovieren und schenkten sie ihrem Heimatort Mechenhard. Die Gemeinde erbaute für die Pieta am Ortsausgang in Richtung Erlenbach eine kleine Kapelle im neugotischen Stil, die 1859 eingeweiht wurde. 1952 musste sie im Zuge der Orts- und Straßenerweiterung an den Ortsausgang in Richtung Streit, ihren  heutigen Standort, verlegt werden. Die unter Denkmalschutz stehende Kapelle wurde 2008 einfühlsam restauriert.

 

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Pfarrkirche St. Karl

im Stadtteil Streit

Kirchplatz

In Streit, bis 1927 Filiale der Pfarrei Erlenbach, befand sich früher nur eine Kapelle, die auch für die wenigen Einwohner viel zu klein war. Beeindruckt vom Glaubensleben, das trotzdem  in diesem Ort gepflegt wurde, stifteten die Brüder Karl und Heinrich Horn 1886 eine Kirche. Diese ist die einzige im Bistum Würzburg, die den Heiligen Karl (1538-1584) - Erzbischof von Mailand und „Engel der Pestkranken“ -  als Patron hat. Bei der gründlichen Renovierung 1969/70 erhielt die Kirche moderne Glasfenster; dennoch wurde bei der Innenausstattung der neugotische Stil nahezu unverfälscht erhalten.

Zusammen mit dem Schulhaus von 1889, erbaut für die bis 1967 bestehende einklassige Schule, bildet die Kirche ein für ein kleines Dorf  eindrucksvolles Ensemble.

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Info:

Stadt Erlenbach a. Main
Bahnstraße 26
63906 Erlenbach a. Main
Tel. 09372-704-44
Email: tourismus@stadt-erlenbach.de