Der „Erlenbacher Wengertschütz“

 

Um neue Wege der Präsentation und der Vermarktung der Erlenbacher Weine zu gehen, setzte sich unter dem Vorsitz von Bürgermeister Michael Berninger ein kleiner Kreis von Winzern und Stadträten zusammen. Schnell einigte man sich auf einen Repräsentanten für den hiesigen Weinbau:

 

Der „Erlenbacher Wengertschütz“ war geboren!

 

Nun musste diese Figur noch mit Leben gefüllt werden. Einige Winzer erzählten von dem Wengertschütz, der ja tatsächlich vor langer Zeit dafür sorgte, dass die Winzer ihre Trauben selbst ernten konnten und sich nicht schon vorher Vögel oder gar „Langfinger“ daran gütlich taten. Mit Ratsche und Karbidböllern vertrieb er alles, was nichts im Weinberg zu suchen hatte. Weithin hörte man im Herbst diesen Lärm im Maintal.

 

Dem Wengertschütz der heutigen Zeit sollte natürlich eine andere Aufgabe zufallen: Er sollte den Wein repräsentieren und mit seinem Namen für die gute Qualität der Erlenbacher Gewächse bürgen.

 

Nachdem sich der Erlenbacher Winzer Erich Becker bereiterklärt hatte, die Aufgaben des heutigen „Wengertschütz“ zu übernehmen, ging es an die Details seiner Bekleidung.  Conny Großmann wurde um Mitarbeit gebeten und sie entwickelte zusammen mit einer Schneiderei eine Tracht, die den Teilnehmern des Arbeitskreises sehr gut gefiel.

 

Am 10. Juni 2005 präsentierte sich der „Erlenbacher Wengertschütz“ zum ersten Mal in der Öffentlichkeit. Souverän begrüßte er die Gäste der Vorprobe zum Weinfest und in seinem Dialog mit 2. Bürgermeister Helmut Monert umriss er seine Vergangenheit in den Weinhängen am Hohberg und seinen zukünftigen Aufgabenbereich. Charmant bedankte er sich an diesem Abend bei der Fränkischen Weinkönigin Eva Steindorf für ihr Kommen und überreichte ihr einen Blumengruß.

 

 

 

 

 

 

Bestimmt wird Ihnen der „Erlenbacher Wengertschütz“ bei der einen oder anderen Veranstaltung begegnen – ganz sicher aber bei der Eröffnung des Erlenbacher Weinfestes vom 1. bis zum 4. Juli 2005 unterhalb des Hohberges.