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Winzer
kredenzen Jubiläumstropfen
Das Stadtentwicklungskonzept in Erlenbach trägt Früchte - das war bei der Eröffnung des 50. Erlenbacher Weinfestes am Freitagabend spürbar. Als »Wohlfühlstadt« präsentierte Bürgermeister Michael Berninger die einwohnerstärkste Kommune im Landkreis Miltenberg. Einen gewichtigen Anteil an der Lebensqualität der Bürger habe der Weinbau mit all seinen Facetten, so der Rathaus-Chef.
Gemeinsam mit dem Musikkorps unter der Leitung von Herbert Müller waren die Winzer mit einer großen Delegation von Repräsentanten und Bürgern auf dem Winzerfest einmarschiert. Zuvor hatten sie am Saint-Maurice-Platz Kostproben ihrer Erzeugnisse von Vinotessen kredenzen lassen. 50 Jahre Weinfest, Anlass für Bürgermeister Berninger in einem Rückblick die Entstehungsgeschichte zu beleuchten. An Klingenberg angehängt Ein ausgesprochen guter Jahrgang habe die Geburt des Festes eingeleitet. »Erlenbach hat sich damals an die Idee der Stadt Klingenberg angehängt«, berichtete Berninger. Ein Weinfest sei aus der Taufe gehoben worden. Er erinnerte, dass auch beim ersten Weinfest Szenen aus dem Barbarossa-Spiel aufgeführt wurden. So wiederholten sich die Ereignisse nach 50 Jahren.
Tobias Ott, Vorsitzender des Weinbauvereins, erhob sein Glas zu einem Toast auf die Erlenbacher Weine. Zum 50. Winzerfest werde in diesem Jahr ein besonders abwechslungsreiches Programm geboten. Musikalische Vielfalt bilde den Rahmen. Ein Festzug und ein Feuerwerk bereicherten ihn. »Churfranken versteht zu feiern«, meinte Landrat Roland Schwing. Die neue Weinprinzessin Verena Waigand bezeichnete er als hervorragende Botschafterin für den Erlenbacher Wein.
Die Weinhoheit, die von Susanne Dosch (Bürgstadt) und Ann-Kathrin Kremer (Großheubach) begleitet wurde, nutzte die Gelegenheit, einen Willkommensgruß zu entrichten.
Auf die Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum des Weinfestes wies Winzer Albert Waigand hin, bevor mit einem Böllerschuss das Fest offiziell eröffnet wurde. Fotos: Werner Waigand Artikel aus Main-Echo vom 7.7.2008
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