Weinprinzessin: Ich bin dem Wein verfallen
Fest Auftakt für die Saison 2009 - Erlenbach feiert zum 51. Mal - Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene

"Ich bin dem Wein verfallen", gestand Verena Waigand. "Es ist so ein schönes Kulturgut, und es verbindet." Die Erlenbacher Weinprinzessin begrüßte am Freitagabend gemeinsam mit Bürgermeister Michael Berninger die Gäste des 51. Erlenbacher Weinfestes.

In lauschigen Winzerlauben genossen Weinliebhaber die Weiß- und Rotweine des Erlenbacher Hochberges. Mit Pauken und Trompeten läuteten die Erlenbacher am Saint-Maurice-Platz die Weinfestsaison ein und marschierten zu den Festzelten am Fuße des Weinbergs, wo der Bürgermeister um 20 Uhr das Weinfest offiziell eröffnete. "Das Erlenbacher Weinfest ist ein Traditionsfest", erklärte der Bürgermeister. "Ein Treffpunkt für Jung und Alt, für alle hier aus der Umgebung und für diejenigen, die lange nicht mehr da gewesen sind."

Unter den von Fern angereisten Gästen hieß er besonders die Stadträtin der französischen Partnerstadt Saint Maurice, Erika Robart, willkommen, die mit weiteren Stadtverwaltungsmitgliedern aus dem Pariser Vorort angereist war.

"Zu einem bayerischen Weinfest in Churfranken gehören natürlich auch die Symbolfiguren des Weinbaus, die Weinprinzessinnen", sagte Berninger,

und Verena Waigand stellte die Weinprinzessinnen aus den Landkreisen Würzburg, Schweinfurt und Kitzingen vor. Verena Waigand, die in ihrem Amt bereits seit anderthalb Jahren in ganz Franken unterwegs ist, legte den Gästen vor allem den Silvaner ans Herz, der seit 350 Jahren in Franken angebaut werde. Als Winzerstochter des Weinguts A. Waigand & Sohn aus Erlenbach bewies die angehende Weinbetriebswirtin, dass sie sich mit dem ihr anvertrauten Kulturgut bestens auskennt: "Wenn man einen Bocksbeutelwein trinkt, ist man auf der sicheren Seite", verkündete die Weinprinzessin.

Für Stimmung während des Festbetriebs sorgten nicht nur die Weine der sechs Festwinzer Dieter Zöller, Familie Ott, Waigand, Manfred und Gerhard Kroth, Weingut Wengerter und Rainer Schusser, sondern auch das hausgemachte musikalische Rahmenprogramm.

Von den Devils bis Lari Fari Während die Devils und die DaVinci-Band dem Publikum Freitag- und Samstagabend mit Rock,- Pop- und Schlagermusik einheizten, sorgte der Musikverein Mechenhard nach dem sonntäglichen Mittagstisch mit Blasmusik für zünftiges Ambiente. Auch für die Unterhaltung der kleineren Weinfestbesucher war gesorgt: Puppentheater Lari Fari belustigte, und die Jonglier AG der Barbarossa Schule zeigte ihre Kunstfertigkeit.

Artikel aus Main-Echo vom 6.7.2009