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Historie |
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Als die Frankenhalle 1964 eröffnet wurde, war sie sicherlich das kulturelle Herzstück des Altlandkreises Obernburg. Weltstars wie Curd Jürgens, Mario Adorf, Hardy Krüger und viele andere gaben vielbeachtete Gastspiele - Die Frankenhalle wurde zu einem Symbol für das Kulturgeschehen am bayerischen Untermain.
Im Laufe der Zeit nagte allerdings der Zahn der Zeit am Gebäude und seiner technischen Ausstattung. Wer in den letzten Jahren Veranstaltungen in der Frankenhalle besucht hat, der wurde genervt von überhitzten Räumen, flimmernder Beleuchtung und brummenden Lautsprechern. Es wurde also höchste Zeit, etwas zu tun! Der Stadtrat hat deshalb mit breiter, parteiübergreifender Mehrheit beschlossen, das Projekt "Frankenhallen-Sanierung" anzugehen. Dazu wurde im Vorfeld ein Kulturkonzept ausgearbeitet, um den Umbau auf die künftige Nutzung abzustimmen. Ergebnis dieser Voruntersuchungen war unter anderem, dass die neue Frankenhalle künftig mit einer flexiblen Wand in unterschiedlich große Veranstaltungsräume abgetrennt werden kann.
Von Anfang an war klar: Der Stadtrat wollte keine Luxus-Sanierung, sondern die Frankenhalle entsprechend den Anforderungen der heutigen Zeit umgestalten. Ihr Ambiente bietet nun einen angenehmen Rahmen für alle Veranstaltungen, sie wird wieder das Herzstück des Erlenbacher Kultur- und Gesellschaftslebens sein. Wir alle können stolz sein auf dieses Schmuckstück - Die gute, alte Frankenhalle war einmal, der neuen Frankenhalle gehört die Zukunft! |
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Die alte Halle Die
Frankenhalle konnte den Ansprüchen einer
modernen Stadthalle und schon gar nicht denen einer Konzerthalle weiter gerecht
werden. Die damals verwendeten Materialien, wie Muschelkalk, Jura, schwarzer Granit, der in Streifen verwendet wurde, erleben heute eine Renaissance, wobei sie 30 Jahre völlig out waren. Die Abbildungen auf der rechten Seite geben einen kleinen Eindruck des architektonischen Ambientes und der Bauphilosophie der 60er- Jahre wieder. Die Entstehungsgeschichte der Frankenhalle in kurzen Stichpunkten - von der anfangs geplanten Schulturnhalle zu einem Kulturzentrum von überörtlicher Bedeutung.
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29.09.1961 |
Die Frankenhalle ist erstmals Beratungspunkt im Erlenbacher Marktgemeinderat: geplant als Halle für Schule und Vereine. Ausmaße: 14,5 x 17,5 m, mit Bühne, Garderobe und kleiner Zuschauer-Galerie. |
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30.11.1961 |
Erste Kostenschätzung des beauftragten Architekturbüros Ackermann & Sohn: 1 Mio. DM. |
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09.01.1962 |
Die geplanten Ausmaße werden korrigiert auf jetzt 16 x 32 m, im Kellergeschoss wird eine Gaststätte geplant, die später den Namen „Bürgerkeller“ erhält. |
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17.04.1962 |
Der Rohbau soll bis zum Wintereinbruch 1962 fertiggestellt werden. Neue Kostenschätzung: 1,4 Mio. DM. |
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06.12.1963 |
Das Richtfest wird gefeiert. |
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24.03.1964 |
Die endgültigen Kosten werden überschaubar: 1,5 Mio. DM, davon 37.258 DM für die Bühnenausstattung |
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21.07.1964 |
Nachdem die Bevölkerung Namensvorschläge eingereicht hatte, u. a. Bürgerhalle, Barbarossahalle, Justin-Kirchgässner-Haus und Staufenhalle, fällt im Marktrat die Entscheidung für „Frankenhalle“. |
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24.11.1964 |
Die Einweihung wird mit einem Konzertabend mit den Nürnberger Symphonikern unter Leitung von Prof. Josef Zilch und einem Bunten Abend unter Mitwirkung des Vokal-Ensembles Fred Schecher gefeiert. |
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Die Events
Bald musste ein "Gremium zur Auswahl der Veranstaltungen in der Frankenhalle" eingesetzt werden, um aus den vielen Wünschen jene auszusuchen, die der Intention und der Ausstattung der Halle entsprachen. Seit 1980 wird die Frankenhalle als reine Veranstaltungshalle genutzt, nachdem eine neue Turnhalle für die Dr.-Ernst-Hellmut-Vits-Schule gebaut worden war. Im Gästebuch der Frankenhalle - einzusehen bei der Stadtverwaltung - haben sich viele Künstler von Rang und Namen, Persönlichkeiten und Ensembles eingetragen. Hier einige der populärsten der vergangenen38 Jahre:
Die Pianistin Elly Ney, die Sängerin Felicia
Weathers, Rudolf
Schock, Josef Meinrad, Mit zunehmendem Alter der Halle traten immer mehr Unzulänglichkeiten zu Tage, neuere Veranstaltungshallen in Nachbarorten konkurrierten mit der "alten" Frankenhalle, so dass zunehmend mehr an eine Aufwertung oder Renovierung der Halle gedacht wurde.
Die bedeutendsten Events in der bewegten Geschichte der Frankenhalle - ohne Anspruch auf Vollständigkeit. |
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20.08.1966 |
Wiener Sängerknaben |
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17.05.1969 |
Schauspiel mit H.-J.-Kulenkampf |
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16.05.1970 |
Konzert mit Udo Jürgens |
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25.04.1971 |
Lieder- und Arienabend mit Rudolf Schock |
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25.03.1972 |
Nürnberger Symphoniker |
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20.12.1974 |
Komödie mit Harald Juhnke |
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08.02.1976 |
Othello mit Liz Verhoeven und Uwe Friedrichsen |
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23.01.1977 |
Schauspiel mit Horst Tappert |
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06.05.1977 |
Irish Folk Festival |
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19.11.1977 |
Tschechow-Abend mit Götz George |
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12.05.1978 |
Ohnsorgtheater mit Heidi Kabel |
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08.02.1980 |
Reinhold Messner – Besteigung K2 |
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23.09.1980 |
Mike-Krüger-Show |
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27.04.1981 |
Autorenlesung Erich v. Däniken |
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21.12.1985 |
Schwanensee von Peter Tschaikowsky |
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30.11.1986 |
Komödie mit Inge Meysel |
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14.11.1987 |
Meisterklavierabend mit Valery Sigalevitch |
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28.08.1989 |
Erlenbacher Jazzfest |
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22.05.1990 |
Total Normal mit Hape Kerkeling |
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21.10.1995 |
Andorra – Schauspiel von Max Frisch |
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18.10.1997 |
Benny-Goodman-Gala |
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14.09.2000 |
Barrelhouse Jazzband |