Die Frankenhalle in der Umbau-Phase

Das überörtliche Kulturzentrum von einst hat eine Generalsanierung, einen Umbau und einen Erweiterungsbau von nicht unerheblichem Ausmaß erfahren. Zunächst wurde eine Bestandsanalyse erarbeitet, in der Bauschäden unter die Lupe genommen, Raumprogramme entwickelt und wieder verworfen, Materialien diskutiert und Farbkonzepte erarbeitet wurden. Die Ergebnisse dieser Analysen zeigten, dass von der altehrwürdigen Frankenhalle nicht mehr viel übrig blieb, als der Rohbau; und der wies erhebliche Schäden durch Korrosion der Bewehrungseisen des Stahlbetonskeletts auf. Das Foyer wurde um einen Anbau zum Hof der Dr.-Vits-Schule erweitert, der im Erdgeschoss eine exklusive Sektbar, im Kellergeschoss WC- Anlagen und Lagerbereiche beinhaltet. Das Dachgeschoß wurde zu Lagerzwecken ausgebaut, ein Aufzug installiert, welcher nicht ausschließlich das Dachgeschoss andient, sondern auch Behinderte die verschiedenen Geschosse erschließen lässt.

Die aufwändige Umbauphase in Stichworten, dokumentiert anhand von Beschlüssen von Stadtrat und Bauausschuss:

15.06.1999   

Auftrag an die Verwaltung, ein geeignetes Architekturbüro zur Bestandsaufnahme des baulichen Zustands zu suchen.

16.09.1999   

Der Kulturausschuss soll eine grundsätzliche Konzeption zum neuen Kulturangebot der Stadt erarbeiten.

12.10.1999   

Vorlage der Architektenbewerbungen. Unter 34 Bewerbungen werden 8 in die engere Auswahl gezogen.

25.11.1999   

Auftragsvergabe an das Architekturbüro Rothenbücher in Obernburg.

10.02.2000   

Vorstellung der Bestandsaufnahme für die Sanierung

10.02.2000   

Beratung über die Sanierungsmaßnahmen.

23.03.2000   

Abschluss des Architektenvertrags mit dem Architekturbüro Rothenbücher.

02.05.2000   

Ortsbesichtigung: Beschreibung der Umgestaltung, erste Details wie Aufzug und Rampe werden beraten. Abschluss der ersten Ingenieurverträge.

30.05.2000   

Anhand eines Modells werden verschiedene Details der Außenanlage, z.B. der geplante Abgang und Biergarten zum Bürgerkeller, der Anbau für Bar, Küche und Foyer beraten.

28.09.2000   

Genehmigung der geänderten Entwurfsplanung unter Verzicht auf teure Details wie Biergarten, Einhausung des Eingangs und Erweiterung des Foyers.

22.02.2001   

Erste Auftragsvergaben für Erd-, Maurer- und Abbrucharbeiten.

19.06.2001   

Ortstermin

06.11.2001   

Für die Saal-Abtrennung wird eine flexible Lösung gefunden. Die Außentreppe zum Bürgerkeller muss neu gestaltet werden.

15.01.2002   

Vorlage von Vorschlägen für Einrichtung der Garderobe.

Aus Kostengründen wird die alte Bestuhlung der Halle vorerst belassen. Die Bestuhlung der Galerie wird aufgearbeitet.

23.02.2002   

Feierliche Eröffnungsveranstaltung.

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