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Die neue Halle
Nach einer für ein Bauvorhaben dieser Art kurzen Planungs- und Bauzeit,
erscheinen die Halle und alle dazugehörigen Räumlichkeiten, insbesondere
Foyerbereich, Seitengalerie und Hauptgalerie, in neuem Glanz.Das Herzstück der Anlage bildet der neue Saal. Differenziert stellt sich
die neue Deckenkonstruktion in Segelform dar, die als Akustikdecke
entwickelt wurde. Die Installation der raumhohen Trennwand war konstruktiv nicht einfach zu
lösen, ist aber unverzichtbar, da die Frankenhalle multifunktional
genutzt werden soll und die Veränderbarkeit der Raumgröße damit
einhergeht. Die Längsseite des Gebäudes, die Hauptfassade, war durch die mächtigen
Stützen und deren Positionierung vorbestimmt. Die Fenster wurden
einheitlich ornamentiert, um der Fassade von außen mehr Ruhe zu
verleihen.
Der Eingang zum im Kellergeschoss liegenden Restaurant wurde
durch ein vorgestelltes "Tor" definiert, der Platz vor dem
Eingang mit Zugang zur neu errichteten behindertengerechten Rampe
gestaltet. Eine neue Bühnenkonstruktion wurde installiert, die Wände mit
entsprechenden akustisch notwendigen Materialen verkleidet. Besondere
Bereiche, wie die Seitengalerie, die quasi wie ein Erker aus der
Längswand herausspringt, seitliche Lisenen an der Bühne und ein die
Fensterfront horizontal teilender Riegel wurden in einem Rotton angelegt.
Die Hauptgalerie erhielt eine differenzierte transparente
Brüstungskonstruktion, harmonierend mit der neu installierten
Wendeltreppe, welche diese erschließt. Es wurde bewusst versucht, den Komplex Frankenhalle aus der umgebenden
Schullandschaft herauszunehmen, um ihm eine Eigenständigkeit zu
verleihen.
Im Innenbereich begegnet uns die Farbe Rot auch im Eingangsbereich, im neu
gestalteten Foyer, jedoch nicht mehr in kompletten Flächen, sondern in
Bildern.
Wie ein roter Faden durchzieht die gewählte Farbgebung auch die
Nebenraumbereiche, wie Garderoben, Künstlergarderoben und Flure.
Insgesamt ist eine Anlage von hohem ästhetischem und architektonischem
Wert entstanden, welche dem Status sowohl einer Stadt - als auch einer
Konzerthalle in vollem Umfang gerecht wird. |