Bildergalerie der neuen Frankenhalle

Die Eröffnung

Nach zweieinhalbjähriger Planungs- und Umbauzeit wurde die neue Frankenhalle am 23. Februar 2002 mit einem Festakt eingeweiht. Rund 400 Gäste ließen es sich nicht nehmen, die völlig neu gestaltete Halle zum ersten Mal zu betrachten.  Der Tenor unter den anwesenden Gästen über das Ambiente der neuen Halle war durchweg positiv. Das Musikkorps Erlenbach, die Musikvereine Erlenbach und Mechenhard sowie ein Streichquartett und ein Bläserensemble der Musikschule Erlenbach gaben der feierlichen Eröffnung den musikalischen Rahmen. Pfarrer Anton Wegstein erteilte stellvertretend für die Erlenbacher Kirchengemeinden den kirchlichen Segen. Die Feierstunde beendete das Auditorium mit der gemeinsam gesungenen Bayernhymne, bevor die neue Sektbar mit einem Stehempfang für die Gäste eingeweiht wurde.        

 

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Die Schlüsselübergabe an den Bürgermeister durch Architekt Rothenbücher 

 

Die neue Halle

Nach einer für ein Bauvorhaben dieser Art kurzen Planungs- und Bauzeit, erscheinen die Halle und alle dazugehörigen Räumlichkeiten, insbesondere Foyerbereich, Seitengalerie und Hauptgalerie, in neuem Glanz.Das Herzstück der Anlage bildet der neue Saal. Differenziert stellt sich die neue Deckenkonstruktion in Segelform dar, die als Akustikdecke entwickelt wurde.

Die Installation der raumhohen Trennwand war konstruktiv nicht einfach zu lösen, ist aber unverzichtbar, da die Frankenhalle multifunktional genutzt werden soll und die Veränderbarkeit der Raumgröße damit einhergeht. Die Längsseite des Gebäudes, die Hauptfassade, war durch die mächtigen Stützen und deren Positionierung vorbestimmt. Die Fenster wurden einheitlich ornamentiert, um der Fassade von außen mehr Ruhe zu verleihen.

Der Eingang zum im Kellergeschoss liegenden Restaurant wurde durch ein vorgestelltes "Tor" definiert, der Platz vor dem Eingang mit Zugang zur neu errichteten behindertengerechten Rampe gestaltet. Eine neue Bühnenkonstruktion wurde installiert, die Wände mit entsprechenden akustisch notwendigen Materialen verkleidet. Besondere Bereiche, wie die Seitengalerie, die quasi wie ein Erker aus der Längswand herausspringt, seitliche Lisenen an der Bühne und ein die Fensterfront horizontal teilender Riegel wurden in einem Rotton angelegt.

Die Hauptgalerie erhielt eine differenzierte transparente Brüstungskonstruktion, harmonierend mit der neu installierten Wendeltreppe, welche diese erschließt. Es wurde bewusst versucht, den Komplex Frankenhalle aus der umgebenden Schullandschaft herauszunehmen, um ihm eine Eigenständigkeit zu verleihen.

Im Innenbereich begegnet uns die Farbe Rot auch im Eingangsbereich, im neu gestalteten Foyer, jedoch nicht mehr in kompletten Flächen, sondern in Bildern. Wie ein roter Faden durchzieht die gewählte Farbgebung auch die Nebenraumbereiche, wie Garderoben, Künstlergarderoben und Flure.
Insgesamt ist eine Anlage von hohem ästhetischem und architektonischem Wert entstanden, welche dem Status sowohl einer Stadt - als auch einer Konzerthalle in vollem Umfang gerecht wird.

 

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Sicht von der Galerie