„Eine abenteuerliche Zeitreise“
Vorleseabend am 16. April in der Stadtbibliothek
 

Bereits zum dreizehnten Mal hat das ehrenamtliche Vorleserteam der Stadtbibliothek Kinder von 8 bis 12 zu einem langen Vorleseabend eingeladen. Über 40 Kinder machten es sich auf Isomatten und Kissen bequem. Kurz nach 18 Uhr ging es los.

Herr Franz-Josef Döring, Frau Angelika Kaufmann, Frau Yvonne Holzapfel-Graner und Herr Peter Kappner (unteres Bild von links nach rechts) hatten den Kindern eine abenteuerliche Zeitreise versprochen. Diese mussten nur noch die Augen schließen und konzentriert zuhören. Eine gute Geschichte ist wie Kino im Kopf. Sie erzeugt Bilder vor unserem „inneren Auge“. Schon bald fühlten sich die Kinder direkt ins alte England versetzt.

Spannende Abenteuer machen hungrig und durstig. Zum Glück kann man bei dieser Art von Zeitreisen eine Pause machen. Die Vorleser hatten für genügend „Reiseproviant“ gesorgt.

Bevor die Fantasiereise weiterging, konnten die Kinder sich noch einmal richtig beim Kutscherspiel austoben. Dann war wieder Zuhören angesagt. Und die meisten hielten bis 23 Uhr durch. Nur wenige mussten von Ihren Eltern, die sie abholen wollten, geweckt werden. Spaß gemacht hat der Abend aber allen – Vorlesern und Kindern. Und alle freuen sich schon auf den nächsten langen Vorleseabend im Herbst.

Literaturtreff am 14. April in der Stadtbibliothek

 

Unter dem Motto „Leser stellen Lesern Bücher vor“ hatten die „Freunde und Förderer der Stadtbibliothek Erlenbach e. V.“ am Mittwoch, 14. April, wieder zu einem „Literaturtreff“ eingeladen. Die 24 Besucher bekamen interessante Lektüreanregungen.

Gleich zu Beginn stellte Ulla Fahn den Roman „Atemschaukel“ der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller vor. Keine leichte Kost, aber Frau Fahn verstand es, durch ausgewählte Leseproben und informative Kommentare einen guten Einblick in dieses komplexe Werk zu geben. Die anschließende Diskussion bewies, dass der Roman nicht bei jedem Leser Zustimmung findet.

Die Literaturabende in der Stadtbibliothek sind bekannt für ihr Kontrastprogramm – schließlich hat die Literatur viele Facetten. Auf die gedankenschweren Texte der Literaturnobelpreisträgerin folgte etwas Heiteres. Frau Rosalie Kotz hatte das Buch „Enzo – Die Kunst ein Mensch zu sein“ ausgesucht. Dieser Roman von Garth Stein zeigt auf amüsante Weise unsere Welt aus der Sicht eines Hundes.

Barbara Andre liest vor

Nach einer Pause, in der, wie beim Literaturtreff üblich, Wasser und Wein ausgeschenkt wurde, gab Frau Barbara Andre einen Einblick in das Erstlingswerk des Schweizer Bestsellerautoren Martin Suter. In „Small World“ kombiniert er meisterhaft eine Familien- mit einer Krankengeschichte. Ein spannendes Stück Gegenwartsliteratur! Fast alle Besucher des Literaturtreffs hätten das Buch am liebsten sofort ausgeliehen. Aber zum Glück hat die Stadtbibliothek ja mehrere Werke dieses interessanten Autoren im Angebot.

Der Literaturtreff wird fortgesetzt.