| Meinungsäußerungen der Bevölkerung: |
| Jörg Ebert am 24.04.2012 |
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Grundsätzlich möchte ich meinen
Respekt für die Worte von Herr Claus Berninger vom 09.02.2012
ausdrücken. Erlenbach hat eine Agenda, einen Stadtentwicklungsplan und
andere Marketingauswüchse in eigener Sache, welche die Verantwortlichen
der Stadt dann leider in keinster Weise im Sinne der Menschen umzusetzen
scheinen. Oft hat man das Gefühl es handelt sich bei den Vorgaben nur um
plumpen Marketingpopulismus einer Kommune im Wettbewerb mit anderen
Gemeinden im direkten Umfeld. Grundsätzlich stellt sich auch die Frage,
warum eine Gesellschaft die zu 100% der Stadt gehört, also dem Bürger
der Stadt Erlenbach, die Stadtbau GmbH, zwar oberflächlich
marktwirtschaftlich handelt, aber tatsächlich unter dem Vorsitz des
Bürgermeisters sich offensichtlich in einem sozialen Dilemma befindet.
Wo liegen die Fronten, wo handelt der Bürgermeister der Stadt, welcher
gewählt ist im Sinne des Wohles der Bürger, wo ist der
Stadtbauvorsitzende aktiv, der ganz andere Belange beachten sollte?!
Diese Personalunion erscheint mir sehr fragwürdig! Weiterhin fragt sich
der Bürger, wie hier Erlenbach grundsätzlich konzeptionell vorgegangen
wird. Warum spielt der Verkehr, die Verkehrsströme in der
Stadtentwicklung keine Rolle. Hat das nichts mit Lebensqualität zu tun?
Kann man wirklich über ein neues Gesicht der Stadt nachdenken ohne sich
nicht auch mit dem Verkehr zu beschäftigen?! |
| Werner Wild am 20.02.2012 |
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Ich denke ebenfalls, das Erlenbach keine Stadt im gewohnten Sinne darstellt. Dafür sind die Gebäude und die Ladendichte doch viel zu gering. Um dies zu Verbessern, müsste man insgesamt die Dichte verbessern. Die Planung mit den Bäumen finde ich sehr gelungen, ich würde jedoch die Bepflanzung z.B. mit Bäumen wesentlich erweitern, so z.B. die gesamte Bahnhofsstraße entlang bis zur Kreuzung bei der Apotheke.Auch die wichtigen Querstraßen beim Rathaus und die gesamte Vits-Straße sollten hier eingebunden werden.Eine dahingehende Einbindung würde den Stadtkern nicht gänzlich nackt als "Neu" dastehen lassen, sondern versuchen, den Bestand drumherum besser zu integrieren. So liesse sich über die Zeit auch die anderen Straßen und Geschäfte leichter integrieren und die gänzliche Dichte zum Stadtkern herstellen. |
| Michael Nickolay am 09.02.2012 |
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Eine echte "Stadt" wird aus Erlenbach nie werden, egal welche Bausünden die Zukunft noch hervorbringen wird. Es ist immer wieder verwunderlich, wie aus alten Fehlern nicht gelernt wird. Siehe Abriss und "Neugestaltung" des Anwesens Bahnstrasse 18 oder die unbegreifliche Verschandelung des Kriegerdenkmals mit seinem ehemals von der Bevölkerung gerne genutzten Plätzen zum Plausch. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen und empfehlen das Geld für soziale und kulturelle Zwecke zu nutzen und vor allem die Belange der unmittelbar von den Plänen betroffenen Bürgern zu schützen. |
| Claus Berninger am 09.02.2012 |
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Kaum liegen erste Entwürfe auf dem Tisch, zankt
sich tout Erlenbach um die Details. Angstfrei scheint die Debatte nicht
zu sein, oder wie soll man die vielen anonymen Beiträge auf der
städtischen Internet-Seite interpretieren? Ein bedrückendes und gar
nicht offenes Diskussionsklima, auch auf den diversen Versammlungen, die
es zu ProZent bereits gab. Eiseskälte schlägt derzeit den betroffenen
Bewohnern ins Gesicht, die nach einer langen und zermürbenden Phase der
Gerüchtebildung erst kürzlich erfuhren, dass sich tatsächlich die
negativste Prophezeihung bewahrheitet: Sie müssen alle raus! Dass bei
den knapp 50 Betroffenen auch viele Senioren über Siebzig, ja über
Achtzig dabei sind, fällt unter den Tisch. Menschen, deren schlichter
Wunsch es war, den Lebensabend in gewohnter Umgebung zu verbringen. Und
plötzlich verändert sich deren Welt total. Einen alten Baum verpflanzt
man nicht. Nur in Erlenbach gilt diese Erkenntnis nicht. |
| Stellungnahme zu den Meinungsäußerungen in der Bürgerversammlung (Stand: 09.02.2012) |
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Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger, Wir werden hierbei versuchen, offene Sachfragen zu beantworten. Die einzelnen eingebrachten Vorschläge und Ideen werden wir aber an dieser Stelle nicht kommentieren, sondern sie werden in die weitere Diskussion der Gremien einfließen. Auch werden wir nicht auf pauschale Vorwürfe, Unterstellungen oder persönliche Angriffe eingehen, da solche Äußerungen einer sachlichen Diskussion nicht förderlich sind. Der Hinweis sei aber erlaubt, dass es gerade die Aufgabe von Bürgermeister, Stadtrat und Stadtverwaltung ist „ was nicht passt, passend zu machen“ (wie es eine kritische Stimme im Internet anmerkt). Zu den Fragen: Muss das Projekt überhaupt durchgeführt werden?
Die
Beantwortung dieser Frage wird am Schluss des ganzen
Vorberatungsbeschlusses stehen. Die Ausgangslage haben wir bereits im
vorletzten Amtsblatt ausführlich beschrieben: Im vorgesehenen
Projektbereich sind bis auf ein Gebäudeteil, alle Häuser im Besitz der StadtBAU
GmbH, einer 100%-igen Tochtergesellschaft der Stadt Erlenbach. Alle
Gebäude sind stark sanierungsbedürftig. Die Ersteinschätzung des
notwendigen Aufwandes beträgt rund 3,5 Mio. Euro. Der zweite Grund: Wie
bekannt soll auf dem Gelände des TV Erlenbach eine neue
Einzelhandelsansiedlung erfolgen. Dies wird vom Stadtrat befürwortet, um
Erlenbach nicht von der Einzelhandelsentwicklung der umliegenden
Ortschaften abzukoppeln. Nur wenn wir solche Entwicklungen zulassen
besteht die Chance, dass man „nicht für jede Glühlampe in die
Nachbarorte fahren muss“ (wie man des Öfteren zu hören bekommt).
Parallel hierzu hat der Stadtrat beschlossen, die Rahmenbedingungen für
den Einzelhandel im Bereich um die Bahnstraße zu verbessern. und hierzu
eine Projektgruppe beauftragt, Ideen und Vorschläge zu entwickeln. Brauchen wir ein Zentrum? Gerade aus der Bevölkerung war und ist immer wieder zu hören, dass Erlenbach kein städtebauliches Zentrum habe. Als Zentrumsbereich wird immer „der Bereich um die Bahnstraße“ tituliert, ein echter Mittelpunkt wird aber vergeblich gesucht (auch von auswärtigen Besuchern). Nunmehr steht der Stadtrat vor der Entscheidung, geschätzte 3,5 Mio. Euro in die Sanierung der städtischen Häuser im Zentrumsbereich zu investieren. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die vorhandene Bausubstanz, der Wohnungszuschnitt und die hohen energetisch gesetzlichen Vorgaben auch bei erheblicher Investition nur zu einem unzureichenden Ergebnis führen. Es ist deshalb ein Gebot der Vernunft, vor einer solchen Entscheidung die Frage zu stellen: Macht die Sanierung von Wohnungen im Erdgeschoss/1. Obergeschoss zentral liegender Gebäude noch Sinn, oder soll man nicht die Gelegenheit nutzen, die oft gewünschten städtebaulichen Veränderungen anzupacken? Jetzt würde sich die Gelegenheit bieten, denn durch die Eigentumsverhältnisse ist der Stadtrat in der Lage, gestalterische Veränderungen einzuleiten. Die Umsetzung der Sanierung würde sicherlich einige Jahre in Anspruch nehmen; eine Sanierung der Gebäude bedeutet allerdings, dass über die nächsten Jahrzehnte die jetzige Gebäudeanordnung erhalten und eine städtebauliche Veränderung über Jahrzehnte ausgeschlossen bleibt. Hier muss der Stadtrat über die einmalige Gelegenheit städtebaulicher Veränderungen im Zentrum entscheiden. Können wir uns das Ganze leisten und was kostet es? Vom Grundsatz ist beabsichtigt, den Großteil der baulichen Investitionen über Investoren abdecken zu lassen. Ein Teil der vor allem in den Obergeschossen neu entstehenden Wohnungen würde von der StadtBAU GmbH gebaut, bzw. übernommen werden. Hierfür würde mindestens der gleiche Investitionsbetrag vorgesehen, der auch bei einer eventuellen Sanierung anfallen würde (ca. 3,5 Mio. Euro). In beiden Fällen wäre ein Großteil über Fremdkapital zu finanzieren. Die Stadt selbst müsste für den Bau des zentralen Stadtplatzes aufkommen. Eine genaue Kostenberechnung kann erst erfolgen, wenn die Grundsatzentscheidungen getroffen sind. Städtebauliche Investitionen kosten immer Geld, wirken allerdings über Jahrzehnte nach. Hier muss letztlich der Stadtrat entscheiden, ob er diese langfristige Investitionsentscheidung treffen möchte und darin Chancen für die Stadtentwicklung sieht, die heute nicht auf Heller und Pfennig zu berechnen sind. Auch bei der Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten muss immer die Stadt in Vorleistung gehen! Warum wurden die betroffenen Gebäude nicht eher saniert? Der Aufsichtsrat der StadtBAU GmbH sah sich vor rund 15 Jahren vor folgendes Problem gestellt: Die StadtBAU GmbH schrieb jedes Jahr Verluste, weil die Mieteinnahmen die Kosten nicht abdeckten. Gleichzeitig war im Prinzip der gesamte Wohnungsbestand sanierungsbedürftig. Wie also wirtschaftlich arbeiten und gleichzeitig alle Wohnungen sanieren? Beides zusammen war nicht möglich, weshalb nach vielen Beratungen ein Sanierungskonzept aufgestellt wurde, das in den Folgejahren Schritt für Schritt abgearbeitet wurde: Aus sanierungsbedürftigem Wohnbestand wurden moderne Wohneinheiten, Verkaufserlöse und höhere Durchschnittsmieten führten zu höherer Liquidität der StadtBAU GmbH die jeweils zur Sanierung der nächsten Gebäude eingesetzt wurde. Inzwischen wurden folgende Gebäude saniert, verkauft oder neu gebaut: Krankenhausstraße 14-20, Berlinerstraße 22, fünf Gebäude im Erlenweg, zwei Gebäude im Adalbert-Hain-Weg sowie die Objekte Hauptstraße 1 und 3. Dies war ein Kraftakt über 10 Jahre, mehr war nicht leistbar gewesen. Jetzt stehen im Zentrum die nächsten Schritte an. Wie geht die Stadt mit den heutigen Bewohnern um? Viele der Bewohner wohnen seit vielen Jahrzehnten, zum Teil von Anfang an in diesen betroffenen Häusern. Gerne würden wir Ihnen in gewohnter Umgebung einen ungestörten Ruhestand ermöglichen. Wir sind uns unserer Verantwortung Ihnen gegenüber sehr wohl bewusst und werden versuchen, jedem der weiterhin „bei der Stadt“ wohnen möchte, dies auch in Zukunft entweder in den neugebauten oder in den sanierten Wohnungen zu ermöglichen. Allerdings wird aber nicht nur bei Realisierung von ProZent, sondern wahrscheinlich auch im Falle der Kernsanierungen der alten Gebäude ein Umzug notwendig sein. Die Stadt steht zu ihrer Aussage, für jeden Bewohner eine Lösung finden zu wollen. Entsprechende Gespräche wurden zum Teil schon geführt oder werden noch geführt werden. In welchem Zeitraum würde ProZent umgesetzt werden? Ein Zeitplan kann erst erarbeitet werden, wenn der Stadtrat grundsätzlich beschlossen hat, das Projekt ProZent in Angriff zu nehmen. Die dann notwendigen weiteren Untersuchungen (Investorengespräche, Umsetzungsplanung, usw.) erfordern aber noch erheblichen Zeitbedarf. Es ist deshalb eher unwahrscheinlich, dass es in den nächsten beiden Jahren zu baulichen Veränderungen kommen wird. Genauere Zeitangaben sind bis dato aber nicht möglich. Sollte sich der Stadtrat für eine Sanierung der Häuser entscheiden, muss auch erst ein Sanierungskonzept ausgearbeitet werden, das in der Folge Schritt für Schritt umgesetzt werden kann. Auch hier ist noch ein erheblicher Zeitbedarf notwendig. Kann man mit dem Geld nichts Sinnvolleres anfangen? Grundsätzlich handelt es sich um keine Entscheidung „Entweder- Oder“, vor allem die Bereiche Kultur, Soziales, Betreuung, usw. stehen nicht zur Disposition. Im Gegenteil: Gerade in diese Bereich hat die Stadt in den letzten Jahres sehr viel Geld investiert, der Neubau von Kindergarten, Kinderkrippe, Mensa an der Barbarossa-Schule und Kinderhort an der Grundschule seien hier nur beispielhaft erwähnt. Altstadtfest, Barbarossa-Spectaculum, 750 Jahre Weinbau zeigen als Großveranstaltungen, dass die Stadt hier nicht nur viel Geld, sondern auch Arbeitskraft investiert, die Frankenhalle ist regelmäßig ausgelastet. Auch in unseren Pflichtbereich Kanal/Wasser/Straßenbau investieren wir nach einem abgestimmten Sanierungsplan. Für den angesprochenen Radweg nach Klingenberg sind bereits die Anträge gestellt, allerdings befinden wir uns im Vorfeld des Maines, was zu erheblichen und zeitraubenden naturschutzrechtlichen Prüfungen führt. Die angesprochene Sanierung des Spallgeländes wäre wünschenswert, ist aber keine Aufgabe der Stadt Erlenbach, sondern des Insolvenzverwalters, des Landratsamtes und des Landesamtes für Umweltschutz. Brauchen wir noch einen Betonklotz? Das von uns beauftragte Büro hat einen Entwurf gefertigt, der skizzenhaft eine städtebauliche Entwicklungsmöglichkeit aufzeigt. Alle dargestellten Gebäude dienen dabei nur als „Platzhalter“ für künftige Gebäudekörper. Insgesamt soll durch das 3D-Modell ein räumlicher Eindruck entstehen. Wie diese Gebäude später einmal architektonisch gestaltet werden, ist vollkommen offen. Macht ein Hotel Sinn? Die Idee „Hotel“ wurde im Rahmen des Workshops vorgetragen und vom in der Sitzung anwesenden ortsansässigen Hotelgewerbe unterstützt. Es wurde hierzu eine Wirtschaftlichkeitsstudie vorgelegt, die einen Hotelbetrieb unter bestimmten Voraussetzungen als möglich erachtet. Ob ein Betreiber für ein solches Vorhaben gefunden werden kann, hängt von den anstehenden Grundsatzentscheidungen des Stadtrates ab. Wir haben sowieso großen Leerstand in den Ladenlokalen! Das beauftragte Gutachten zeigt, dass der Ladenleerstand in Erlenbach eher unterdurchschnittlich ist. Ein genauer Blick in die Bahnstraße bestätigt dies. „Prominente“ Leerstands-Objekte hängen mit aktuellen Eigentümerentwicklungen zusammen und werden sich demnächst erledigen. Generell haben wir eher das Problem, dass die Stadt bei Nachfragen nach Ladenlokalen kein Angebot unterbreiten kann, da es eben nur wenig Leerstände gibt. Wie geht es weiter? Die Fraktionen haben nun die Aufgabe, die geäußerten Vorschläge und Kritiken intern zu diskutieren und sich eine Meinung zu bilden. Voraussichtlich im April wird das Thema ProZent dann wieder auf der Tagesordnung des Stadtrates stehen, um eine Grundsatzentscheidung herbei zu führen. Hierbei werden alle Vorschläge aus den Bürgerversammlungen und Internetforen mitdiskutiert werden.
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| Herr/Frau Höck am 08.02.2012 |
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Ein so protziges und womöglich überteuertes Städtebauprojekt wie dieses ist das letzte, was Erlenbach braucht. Sanieren der gewachsenen Bausubstanz sollte vor dem flächenhaften Abriss den Vorrang haben. Wir brauchen keinen Rathausplatz, leere Plätze gibt es zur Genüge in Erlenbach. Es wäre sinnvoller, endlich das Spallgelände zu sanieren oder den längst überfälligen Radweg nach Klingenberg zu bauen. |
| Anonym am 07.02.2012 |
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Ich finde die Idee mit einem Stadtpark nicht schlecht, doch sehe ich für diesen in der Zukunft keine große Überlebenschancen, da es Leute gibt, die denken sie müssten randalieren (siehe Bahnhof). Für die Bahnfahrer die jeden Tag längere Zeit auf ihren Zug warten müssen, besonders jetzt da es draußen kalt ist, fände ich es gut in der Nähe des Bahnhofes ein Kaffee zu errichten um die Wartezeit zu verkürzen. Meistens lohnt es sich kaum zu den einzelnen Bäckereien zu laufen, denn wenn man dort ankommt fährt auch bald der Zug ab. Ich kann mir es auch gut vorstellen wenn das Kaffee angrenzend am Stadtpark ist und man unter einem schattigen Baum sich erholen kann. Es ist sehr schade, das in Erlenbach so viele Geschäfte leer stehen. Aber ich glaube, dass es daran liegt das diese Geschäfte nicht attraktiv genug waren. Vielleicht könnte man durch ein paar Bekleidungsgeschäfte Abhilfe schaffen, denn wer fährt dann noch nach Miltenberg oder Aschaffenburg wenn er hier die Möglichkeit hat sich neu einzukleiden. |
| Dieter Lebert am 07.02.2012 |
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Nach dem Motto "Lieber spät als nie" stehe ich sehr positiv diesem Projekt gegenüber. Zwar bin ich der Meinung, dass diese Umbauplanung einige Jahre zu spät kommt und viel (Sünden) innerhalb der Bahnstraße gemacht wurden, aber wenn durch dieses Projekt eine Regulierung rasch gemacht wird - ohne noch mehr Spielhallen oder Spielotheken - könnte man dem Namen "Stadt Erlenbach" wieder gerecht werden. |
| Anonym am 02.02.2012 |
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Erlenbach ist zwar die größte Stadt im Landkreis Miltenberg, doch fehlt sehr viel, was man mit einer "Stadt" in Verbindung bringt. Betrachtet man nur die Bahnstraße als städtisches Zentrum mit ihren Geschäften, dann kann doch ein Nachdenken über die Zukunft nicht verkehrt sein. Nur mit Attraktivität kann man weiter kommen und eine Überlegung, was man aus dem betroffenen Gebiet machen kann, ist doch erlaubt. Sicher gäbe es von einem anderen Städteplaner auch andere Vorschläge, was um die Eisdiele herum in den nächsten 10 - 20 Jahren passieren könnte. |
| Günter Pfirrmann am 29.01.2012 |
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Ich kann mich nur den vorherigen
Meinungen anschließen. Für was benötigen wir so ein "Michael Berninger
Gedächtnis" Projekt? Muss denn immer ein Bürgermeister sich mit solch
unsinnigen Projekten verewiglichen oder haben wir soviel Geld im
Stadtsäckel, das ihr das mit vollen Händen rauswerfen müsst? Gibt es da
nichts Sinnvolleres? |
| Anonym am 10.01.2012 |
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Da viele Kritikpunkte bereits
erwähnt wurden (wie z.B. dass Erlenbach keinen weiteren Betonklotz
braucht) möchte ich noch hinterfragen, ob ein Hotel überhaupt Sinn
macht. Wieviele Anfragen von Touristen gibt es denn für Übernachtungen?
Gibt es nicht genügend Kapazitäten in den 3 Hotels in Erlenbach -
Fränkische Weinstuben, City Hotel Balonier und dem Tannenhof? |
| Anmerkung der Stadtverwaltung: |
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Vielen Dank für die bisherigen Hinweise. Es wäre schön, wenn Sie Ihren Namen und Ihre Email-Adresse angeben, damit wir direkt mit Ihnen in Kontakt treten können. Herzlichen Dank! |
| Anonym am 07.01.2012: |
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Ersten: Betrachtet man die leer stehenden Ladenlokale im Bereich der Bahnstraße/Bahnhofsplatz, drängt sich mir die Frage auf: Bringt die Errichtung eines solchen "Regierungsviertels" eine Verbesserung des Geschäftsklimas sowie eine höhere Attraktivität für Bürger? Zweitens: Betrachtet man das Gesamtbild des geplanten "Zentrums": Auf der einen Seite moderne, kalte Betongebäude, auf der anderen Seite alte Bausubstanz. Jetzt schon sichtbar am Bahnhofsgebäude. Zukunft und Moderne sollte nicht immer mit großen, massigen Betongebäuden gleichsetzt werden. Persönliche Wertung: Das Konzept im Gesamtkontext ist nicht wirklich schlüssig. Man sollte eher versuchen das Zentrum mit Leben zufüllen. Der geplante Stadtplatz ist hier schon ein guter Ansatz. Dies ist nur eine Betrachtung des zu diskutierenden Projektplans, ohne zu berücksichtigen, wofür, das Geld sonst noch genutzt werden könnte. Fazit: Es ist Mode, dass sich Stadträte und Bürgermeister Denkmale setzen. Da darf Erlenbach natürlich keine Ausnahme sein. Wie man weiß werden Bürger zwar befragt, aber nichts geändert, auch wenn beim Neujahrsempfang etwas anderes suggeriert wurde. P.S. Sie können mich gern als Wutbürger bezeichnen! |
| Anonym am 31.12.2011: |
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Getreu dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht" unternehmen die Stadtverantwortlichen um Bürgermeister Berninger einmal mehr den krampfhaften Versuch, Erlenbach städtebaulich aufzuwerten bzw. ein mondänes Antlitz zu verleihen. Als Beispiele für deren Hang zu Protzigkeit und unnützen Prestigeprojekten fallen mir in diesem Zusammenhang spontan die beiden ästhetisch mindestens fragwürdigen "Stadt Erlenbach"-Mauern an den Ortseingängen sowie der als "Unterbodenwaschanlage" verspottete Brunnen vor dem Rathaus ein - Baumaßnahmen, die nicht nur aufgrund der immensen Kosten bei einem Großteil der Stadtbevölkerung Unverständnis hervorriefen. Um dies beim neuerlichen ProZent-Projekt zu vermeiden, täten die Entscheidungsträger gut daran, die Verhältnismäßigkeit von Kosten und tatsächlichem Nutzen, den ich für gering halte, zu berücksichtigen, der Selbstdarstellung endlich zu entsagen und sich auf Grundlegendes wie Soziales, Straßenbau, Bildungsangebote, Stärkung des Wirtschaftsstandorts etc. rückzubesinnen. Daher lautet mein Credo: Erst die Pflichtaufgaben, dann die Kür! |
| Anonym am 29.12.2011: |
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Erlenbach zeigt sich aufgrund jahrzehntelanger Fehlplanung – weil stets ohne Gesamtkonzept – zerrissen und ohne nennenswertes Zentrum. Dies wird sich auch durch die vorgestellte Planung nicht ändern. Erlenbach hat keine schlechte Infrastruktur, nur ein „Herz“ hat es nicht. Unstrittig ist, dass für die Bewohner einiges geboten wird (Schwimmbad, Musikschule, Kino, Schulen, Krankenhaus, Ärzte, usw.) und das sollte so bleiben. Ich frage mich daher, ob es nicht Sinn macht die bisherige „verkorkste“ Stadtplanung zu akzeptieren und das Geld für notwendigere Dinge als den Versuch einer Reparatur des Stadtzentrums zu investieren. Und wenn dann noch Gelder übrig sein sollten - ein wenig mehr Kultur wäre z.B. toll. |
| Anonym am 27.12.2011: |
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Die krampfhaften Versuche, Erlenbach zu einer Stadt umzufunktionieren sollten doch endlich beendet werden. Erlenbach sollte zu dem stehen, was es noch ist. Wenn wir das Bestehende erhalten können, haben wir doch eine Stadt, in der es sich gut leben lässt. Wir haben hier durch das Krankenhaus, Schulen, Gymnasium, Kindergärten, Schwimmbad sowie eine gute ärztliche Versorgung auch noch die Möglichkeit ausreichend einzukaufen. Nicht zuletzt haben wir auch noch Gaststätten und Häckerwirtschaften sowie die Frankenhalle für kulturelle Veranstaltungen. Wenn die finanzielle Situation sich bessert, wäre immer noch Zeit für Zukunftspläne. |
| Anonym am 23.12.2011: |
| Im Englischen würde man sagen "nice to have". Nette Sache, wenn man überschüssiges Geld hat und dies nicht auf dem Konto liegen lassen möchte. Aber in der heutigen Situation ist dies falsch investiert (hier gibt es Wichtigeres!), und außerdem bin ich der Meinung, dass eine Aufwertung des Innenstadtbereiches auch anders erfolgen kann als durch bauliche Maßnahmen in dieser Größenordnung. Einige Bäume mehr, etwas mehr Verkehrsberuhigung da, Sitzmöglichkeiten in größerer Menge (z.B. am Brunnen), und für mich am wichtigsten: mehr Veranstaltungen im öffentlichen Raum Bahnstraße (wie z.B. der Riesenadventskalender). Dies wird mehr Leben schaffen, und als Folge auch interessierte Geschäftsleute anziehen. |
| Anonym am 22.12.2011: |
| Meiner Meinung nach hat dieses Konzept nur dann eine Chance ein Zentrum in Erlenbach zu schaffen, wenn die Bahnstraße zur Fußgängerzone wird! Nur wenn wirklich keine Autos mehr durch die Bahnstraße fahren, ist der geplante Stadtplatz auch attraktiv zum verweilen. Ich sehe im Übrigen auch überhaupt kein Problem für die Geschäfte in der Bahnstraße. Wer dort einkaufen möchte tut das auch wenn er nicht mit dem Auto bis direkt vor die Haustür fahren kann, alle anderen kaufen sowieso schon woanders ein. |
| Anonym am 22.12.2011: |
| Hat die Stadt das Geld dafür? Sind alle Rohrleitungen erneuert? Schulen, Kindergärten erneuert. Wird für Senioren genug getan? Ist ein Seniorenheim in Planung? Ich glaube nicht das wir uns das leisten können und wir sollten davon Abstand nehmen! So denkt auch unser Bekanntenkreis! |