Einweihung des terroir f Punktes Churfranken im Weinberg

Im Weinberg zwischen Erlenbach und Klingenberg gibt es jetzt einen magischen Ort des Frankenweins, den terroir f Punkt Churfranken.
Mit großem Interesse aus der Bevölkerung wurden am Freitag, 5. Oktober 2018 die beiden Pavillons eingeweiht, die sich dem Thema "Winzergold" in den Buntsandsteinsteillagen widmen. Auf Erlenbacher Seite wurde auf der Aussichtsplattform Dreh ein terroir f Pavillon errichtet. 

 terroir f Einweihungsfoto 1 

Das Foto zeigt von links nach rechts:  Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes Artur Steinmann, Elsenfelder Weinprinzessin Ellena Rockel, Erlenbacher Wengertschütz Erich Becker, Erlenbacher Weinprinzessin Tatjana Ruppert, Leiter des Amts für Ländliche Entwicklung Ottmar Porzelt, Fränkische Weinkönigin Klara Zehnder, Georg Bätz von der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Bürgstädter Weinprinzessin Sophie Klein. leider verdeckt Zweiter Bürgermeister der Stadt Klingenberg Udo Ackermann und Bürgermeister Michael Berninger von der Stadt Erlenbach a. Main.

In Klingenberg wurde auf der Fläche des bereits bestehenden Holzpavillon ein modernes Pavillon errichtet.

Das Konzept „terroir f – die magischen Orte des Fränkischen Weins“ war die Idee des Arbeitskreises „Franken- Wein.Schöner.Land“ des Fränkischen Weinbauverbandes. Herausragende Standorte in der Fränkischen Weinkulturlandschaft wurden ausgewählt, um den Besuchern die Bedeutung näher zu bringen. Im Fränkischen Weinland gibt es bereits einige "magische Orte" wie zum Beispiel in Volkach in Nähe der Vogelsburg oder in Iphofen. Der terroir f-Punkt Churfranken ist nun der 12. magische Ort.
Die Reben und der Himmel über Weinfranken sind es, die der weinfränkischen Landschaft ihr unverwechselbares Gesicht geben. Sie verleihen dem Land seine Heiterkeit, Weite und Harmonie. Oft ist es erst der zweite Blick, eine besondere, ganz bestimmte Stelle, die uns diese Landschaft erschließt und einen nachhaltigen Eindruck in uns hinterlässt. Es lohnt, die vielfältigen Strukturen der Weinregionen Frankens selbst zu erleben. Man lernt, in dieser von Menschen und Reben geschaffenen Kulturlandschaft zu lesen. Der steile Aufstieg in einen von Mauern und Treppen durchzogenen Weinberg im Buntsandstein, das weite Panorama der Stufenlandschaft um den Schwanberg, oder der atemberaubende Blick von den steil aufragenden Muschelkalkfelsen auf das behäbige Fließen des Maines. Die Mauern der Weinberge, die Dörfer und Häuser erzählen die Geschichte vom Wein und Stein. 

Gleichzeitig wurde auf Erlenbacher Seite auch noch ein Ausstellungsgebäude errichtet, das mit Mitteln des Amt für Ländliche Entwicklung gefördert wird.

AusstellungsraumWeinberg 

Weiterhin wurden entlang des Fränkischen Rotweinwanderweges noch Kunstobjekte aus Schiffsstahl installiert, die die Winzer bei der Arbeit zeigen und das Thema "Winzergold" umsetzen.

 

Hier geht es zur Onlineversion im Main-Echo: https://www.main-echo.de/6474467