Obstbörse

Auf vielen Obstbäumen verfaulen Äpfel, Birnen, Kirschen und Zwetschgen, weil niemand mehr die Zeit oder die Möglichkeit hat, sie aufzulesen. Umgekehrt gibt es viele, die gerne Obst ernten würden, aber keine Obstbäume haben. Um hier Abhilfe zu schaffen wird es abermals in diesem Jahr die „Obstbörse“ in Erlenbach geben. Initiiert wurde diese von der Evangelischen Kirche, Grüner Gockel, Obst- und Gartenbauverein und Familienbeirat in Kooperation mit der Stadt Erlenbach. 
Dieses Projekt soll Baumbesitzer und am Obst Interessierte Mitbürger zusammenführen, damit kein Obst mehr verkommen muss. Was für den Einen ein „Segen“ ist – ist für den anderen bisweilen eine Art „Fluch“: Überquellende Obstbäume und Sträucher, Berge von Fallobst und jede Menge Wespen dazu.
Sie haben also Obstbäume, aber wollen oder können selbst das Obst nicht mehr ernten? Bei der Obstbörse können Sie die Obstbäume Ihren Mitbürgern kostenlos zur Verfügung stellen, damit sich diese an naturbelassenen Zwetschgen, Birnen, Kirschen oder auch Äpfeln erfreuen können! 

Wie funktioniert die Obstbörse? 
Beide Interessentengruppen wenden sich an das Sekretariat der Evangelischen Kirche. Hier werden die Daten sowohl der Obstanbieter, als auch die Daten der Obstsuchenden aufgenommen. Die Genehmigung zum Abernten erteilt daraufhin der Obst- und Gartenbauverein und zeigt bei einem „Vor-Ort-Termin“ welche Bäume wie abgeerntet werden können.
Sekretariat Evangelische Kirche, Tel: 5340. Öffnungszeiten: Di. und Mi., jeweils 9:00 – 12:00 Uhr. 

Die Obstbörse ist ausschließlich für Bürger aus Erlenbach, Mechenhard und Streit!